Blaue Augen mit langen Wimpern

Jede Frau wünscht sich wohl lange und dichte Wimpern. Durch einen hübschen Wimpernschlag fühlen sich viele Frauen wesentlich attraktiver und selbstsicherer. Nicht jede Frau ist mit dichten Wimpern ausgestattet. Das kann genetische oder gesundheitliche Gründe haben. Eine Wimpernverlängerung ist in diesem Fall eine passende Lösung.

Wimpernextensions bieten viele Vorteile

Eine Wimpernverlängerung ist ein Trend, der sich bei immer mehr Frauen durchsetzt. Viele Frauen verlängern ihre zu dünnen und zu kurzen Wimpern mit passenden Wimpernextensions. Dadurch erhalten sie innerhalb kürzester Zeit dichte und lange Wimpern. Bei einer professionellen Wimpernverlängerung werden auf die natürlichen Wimpern künstliche Härchen aufgeklebt. Dadurch werden die eigenen Wimpern optisch vergrößert. Hierbei sollte man aber nicht übertreiben. Schließlich soll der Look natürlich aussehen. Für den Anfang reicht es aus, wenn bis zu 50 Einzelwimpern eingesetzt werden. Zu lange Wimpernhärchen können Profis im Nachhinein leicht gekürzt werden. Somit können sie genau auf die Länge gekürzt werden, die zu den Augen und der Optik des Gesichtes passt.

Wie funktioniert eine Wimpernverlängerung?

Beim Aufkleben der unechten Wimpern sollte am besten mit dem obersten Wimpernkranz gestartet werden. Die untersten Wimpern werden mit einem Pad abgeklebt. Danach sollte das Oberlid wie gewünscht fixiert werden. Die Wimpern können somit leichter entfettet werden. Das hat den Vorteil, dass der Kleber besser hält. Viele Frauen trauen es sich nicht zu, eine Wimpernverlängerung selber vorzunehmen. Sie gehen lieber in ein Kosmetikstudio, um sich eine Wimpernverlängerung an den natürlichen Wimpern anbringen zu lassen. Ein Besuch in einem Kosmetikstudio ist zwar etwas teurer, dafür kann man aber sicher sein, dass die Verlängerung über einen längeren Zeitpunkt hält. Die Kosmetikerin wird jede Wimper einzeln an die natürlichen Wimpern ankleben. Somit bleibt der vorherige Wimpernschlag beibehalten, wirkt dabei aber wesentlich schwungvoller und schöner.

Vorteile von Wimpernverlängerungen

Ein großer Vorteil von Wimpernextensions ist die natürliche Optik. Viele Produkte sind auch für Allergiker gut geeignet. Es muss sich also keine Frau Sorgen darüber machen, dass die Augen nach dem Aufkleben der Wimpern anschwellen oder rötlich wirken. Ein weiterer Vorteil ist, dass mit den Wimpernverlängerungen auch ein Mascara genutzt werden kann. Somit kann man sich für besondere Anlässe wie gewohnt schminken und die Augen noch mehr betonen. Die Augen wirken dadurch wesentlich wacher und größer. Das wirkt automatisch sympathisch und jünger. Wie alle Wimpernverlängerungsmethoden so haben auch Wimpernextensions ihre Nachteile. Diese Variante gehört zu den teuersten Methoden, die für eine Wimpernverlängerung genutzt werden. Die erste Anwendung einer Wimpernverlängerung kostet zwischen 120 und 400 Euro. Das Auffüllen dagegen beträgt je nach Aufwand zwischen 50 und 120 Euro.

So halten Extensions am längsten

Zum Entfernen von Lidschatten, Kajal und Mascara sollten keine Wattepads verwendet werden. Pads bestehen häufig aus sehr feinen Fasern. Diese könnten sich in den Wimpern verfangen. Wer Wimpernextensions hat, der sollte möglichst auf dem Rücken schlafen. Ansonsten könnten die Wimpern durch die Berührungen der Bettdecke und dem Kopfkissen stark strapaziert werden. Wer auf dem Rücken schläft, der schont somit seine Wimpernextensions. Damit sich die Extensions nicht frühzeitig lösen, sollte auf die Verwendung von Augencremes verzichtet werden. Eine Augencreme beinhaltet in der Regel einige wertvolle Öle. Diese Öle ziehen langsam unter den Wimpernkleiber, sodass die Extensions keinen Halt mehr finden. Um die Extensions an den Wimpern perfekt zu schützen, ist es ratsam, dass ein spezieller Schutzmaskara verwendet wird. Hierbei handelt es sich meistens um eine farblose Tusche. Sie macht die künstlichen Wimpern wesentlich widerstandsfähiger und elastischer. Eine Wimpernbürste kann dabei behilflich sein, die Extensions zu bürsten. Gleichzeitig werden die Wimpernextensions geordnet, sodass querstehende Härchen angepasst werden. Künstliche Wimpernextensions sollten höchstens eine Dicke zwischen 0,5 bis 0,7 Millimeter haben. Umso leichter die Wimpern sind, umso weniger werden die natürlichen Wimpern belastet.

Wimpernverlängerung durch Wimpernseren

Wer auf Dauer die eigenen Augen durch volle und lange Wimpern in Szene setzen möchte, der sollte sich für ein Wimpernserum entscheiden. Durch eine regelmäßige Anwendung ist es möglich, die Wimpern innerhalb kürzester Zeit dichter und voller erscheinen zu lassen. Im Gegensatz zu Wimpernextensions, muss für das Serum nicht viel Geld investiert werden. Außerdem ist es nicht notwendig, dass die Wimpern ständig erneuert werden. Vielmehr ist das Serum für Frauen sehr wirkungsvoll, die aus genetischen oder krankheitsbedingten Gründen die eigenen Wimpern verloren haben. Durch die Wirkstoffe des Serums wird das Haarwachstum angeregt. Dadurch können die eigenen Wimpern länger gedeihen. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass die Wimpern nicht mehr so schnell ausfallen.

Wie wird das Wimpernserum richtig angewendet:

  • Augenpartie ordentlich reinigen
  • Fett und Schmutz entfernen
  • Lidstrich auftragen
  • Einwirkzeit beachten
  • Anschließend Pflegecreme auftragen

Wimpernverlängerungen durch Fake Lashes

Eine gute Alternative zu teuren Wimpernextensions sind Fake Lashes. Wenn die Wimpernverlängerung nur für einen besonderen Anlass benötigt wird, dann lohnt es sich, Fake Lashes zu verwenden. Damit gelingt es auch Anfängern, schnell und unkompliziert, die eigenen Wimpern zu verlängern. Im Handumdrehen entsteht dadurch ein ganz neuer Look. Bei der Verwendung von Fake Lashes sollte ebenfalls darauf geachtet werden, dass das Ergebnis besonders natürlich aussieht. Ein schöner Effekt kann durch nicht zu lange Büschel von künstlichen Wimpern geschaffen werden. Für die Verwendung der Fake Lashes müssen die natürlichen Wimpern zuerst in Form gebracht werden. Danach ist es hilfreich, wenn ein dunkler Lidstrich gezogen wird. Die Ansatzstellen der Verlängerung fallen dadurch später nicht auf. Der Spezialkleber sollte erst einmal eine Minute angetrocknet werden, bevor die Wimpernbüschel angeklebt werden. Auch bei dieser Art von Wimpernverlängerung ist es ratsam, eine Pinzette zu verwenden. Mit ihr können die Wimpern aufgenommen werden und die Wurzeln der falschen Wimpern in den Klebstoff getaucht werden. Es sollte immer mit dem äußeren Augenwinkel begonnen werden. Die Fake Lashes werden mit Hilfe der Pinzette ganz einfach zwischen die eigenen Wimpern gesetzt und sollten kurz angedrückt werden. Wenn die Augen ihre Natürlichkeit behalten sollten, dann reicht es aus, wenn pro Auge circa fünf Büschel Wimpern genutzt werden. Zum Schluss sollten die Wimpern vorsichtig getuscht werden.

 

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Nagelpilz an den Fingernägeln

Nagelpilz und seine Ursachen

Bei Nagelpilz handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die für Sie als Betroffenen sehr unangenehm sein kann. Von der europäischen Bevölkerung sind ca. fünf bis zwölf Prozent von der Pilzinfektion betroffen, wobei die Häufigkeit mit steigendem Alter zunehmend ist. In Fachkreisen wird er auch Onychomykose oder Nagelmykose genannt. Dabei werden die Fingernägel oder aber die Fußnägel mit Pilzen, das können Fadenpilze, Sprosspilze oder auch Schimmelpilze sein, infiziert. Besonders wohl fühlen sich die Pilze im feucht-warmen Klima. Das bedeutet, dass Sie gerade in Schwimmbädern stark gefährdet sind, sich mit Fußpilz anzustecken. Vor allem, da dieser durch Schmier- bzw. Kontaktinfektion übertragen wird. In einem solchen Fall sind dann jedoch meist eher die Fuß- als die Fingernägel betroffen. Der Nagelpilz kann auch durch das Tragen von schweißfeuchten Socken oder Schuhen begünstigt werden, daher sollten Sie stets darauf achten, dass solche Kleidungsstücke regelmäßig gelüftet, beziehungsweise ausgetauscht werden. Doch Pilze entstehen nicht nur bei feucht-warmer Luft, es gibt auch einige innere Faktoren, die die Entstehung dieser Infektion begünstigen. Dazu gehören zum Beispiel Stoffwechselerkrankungen oder auch Gen- und Immundefekte. Somit sind besonders Patienten, die auch an Diabetes oder Durchblutungsstörungen erkrankt sind, für solche Pilzerkrankungen prädestiniert. Auch längere Antibiotikatherapien können zu demselben Ergebnis führen. Sind Sie von Nagelpilz betroffen, dann sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Die Behandlung ist hier deutlich langwieriger und teilweise auch komplizierter, als zum Beispiel beim normalen Fußpilz. Es besteht immer die Gefahr, dass durch die Infektion der komplette Nagel zerstört wird und dabei noch auf die anderen Nägel überspringt.

Wie können Sie an Nagelpilz erkranken?

Die Übertragung von Nagelpilz erfolgt, wie bereits beschrieben, in erster Linie durch die so genannte Schmier- beziehungsweise Kontaktinfektion. Dies kann sowohl bedeuten, dass der Erreger direkt von Person zu Person weitergegeben wird, oder aber auch, dass infizierte Gegenstände, wie zum Beispiel Handtücher, von unterschiedlichen Personen genutzt werden. Wenn diese zwischendurch nicht abgekocht beziehungsweise desinfiziert oder gereinigt werden, dann wird die Ansteckung dadurch begünstigt. Besonders häufig können Sie sich die unangenehmen Pilze im Schwimmbad oder aber auch in der Sauna einfangen, also überall dort, wo es warm und feucht zugleich ist. Zusammen mit der Tatsache, dass Sie in solchen Räumlichkeiten zumeist barfuß unterwegs sind, ist einer Infektion kaum auszuweichen. Doch nicht nur das barfuß laufen kann fördernd für den Fußpilz wirken, sondern auch das Tragen von nicht gut belüfteten oder aber auch zu engen Schuhen. Auch wenn Schuhe sehr lange getragen werden und zwischenzeitlich die Füße feucht werden, durch Schweiß oder andere Nässe, wirkt das sehr förderlich für den Pilz.

Ein weiterer Grund, an Nagelpilz zu erkranken, kann eine geschwächte Abwehr Ihres Körpers sein. Dies wird in dem meisten Fällen durch Autoimmunkrankheiten, wie zum Beispiel AIDS, hervorgerufen. Auch Diabetes, Nagelentzündungen oder Durchblutungsstörungen können genauso zu den Auslösern gehören, wie ein geschwächtes Immunsystem durch eine Chemotherapie.

Welche Arten gibt es?

Nagelpilz gibt es in verschiedenen Arten, wobei Sie aber in erster Linie zwei Haupttypen unterscheiden können. Bei dem ersten Typ dringt der Erreger unterhalb des Nagels ein. Diese Variante wird auch die subunguale Invasion genannt. Bei dem zweiten Typ dringt der Erreger wiederum von der Oberfläche des Nagels aus ein und zieht meist eine weißliche Verfärbung der Nägel nach sich. Dies wird die weiße superfizielle mycotische Infektion genannt.

Wie äußert sich Nagelpilz?

So viele verschiedene Arten an Nagelpilz es auch gibt, wenn das Stadium bereits fortgeschritten ist und der Pilz sich entwickelt hat, dann treten die folgenden Symptome in den meisten Fällen gemeinsam auf:

  • Nägel verlieren ihren Glanz
  • Verfärbungen (gelblich oder weißlich) am Rand des Nagels
  • Flecken im Nagel (weißlich, gelb oder grau-braun)
  • Nagelplatte verdickt sich
  • Nagel wird brüchig oder zerbröselt sogar

Hilfe naht – Hausmittel

Die Wirkung von Hausmitteln gegen Nagelpilz ist wissenschaftlich und medizinisch nicht belegt, dennoch gibt es zahlreiche Empfehlungen, die im Allgemeinen deutlich preisgünstiger sind, als die teuren Medikamente vom Arzt oder aus der Apotheke.

=> Mit Essig gegen den Nagelpilz

Das wohl am meisten genutzte Hausmittel gegen den störenden Nagelpilz ist Essig. Die Säure, welche sich im Essig befindet, soll den Pilz abtöten, da eben solche Pilze in der Regel lediglich in einer basisch neutralen Umgebung überleben können. Um also Erfolg mit der Behandlung via dieses Hausmittels zu haben, sollte der Essig mindestens einen Säuregehalt zwischen fünf und fünfundzwanzig Prozent haben. Besonders Apfelessig wird aus diesem Grund gerne als Empfehlung ausgesprochen, mit welchem Sie Ihre Zehen- beziehungsweise Fingernägel behandeln können. Dafür können Sie unter anderem einfach mit Hilfe eines Wattestäbchens den Essig auf die betroffenen Stellen auftragen. Anschließend sollten Sie es einwirken lassen. Oder aber Sie tauchen Ihre befallenen Nägel in eine kleine Schüssel, gefüllt mit dem entsprechenden Essig und Wasser im Mischverhältnis 1:1. Die Dauer sollte ungefähr zwischen zehn und fünfzehn Minuten liegen. Das Ergebnis soll schlussendlich das gleiche sein, wie bei der Behandlung mit Antimykotika, dem medizinischen Medikament. Wissenschaftliche Belege dazu gibt es allerdings nicht.

=> Mit Essigessenz gegen Nagelpilz

Eine Alternative zum bereits empfohlenen Apfelessig ist die Behandlung der betroffenen Nägel mit Essigessenz. Dies ist ein sehr hochdosierter Essig, welcher somit einen hohen Säureanteil enthält. Diesen tragen Sie ganz genau wie beim Apfelessig mit einem Wattestäbchen oder Wattebausch auf die betroffenen Stellen auf. Allerdings ist bei diesem Hausmittel ein wenig Vorsicht geboten. Durch den wirklich hohen Säuregehalt kann es auch zu einer Reizung der Haut rund um den Nagel kommen.

=> Mit Teebaumöl gegen Nagelpilz

Bei der Behandlung von Nagelpilz mit Hausmitteln wird oft auch Teebaumöl empfohlen. Der lästige Pilz soll auch hier abgetötet werden. Doch auch diese Wirksamkeit wurde bisher noch nicht medizinisch oder wissenschaftlich nachgewiesen. Einen Versuch ist es allerdings allemal wert, denn durch Teebaumöl werden keinerlei Nebenwirkungen ausgelöst.

In diesem Fall ist die Anwendung ganz ähnlich, wie beim Essig beziehungsweise dem Essigessenz. Das Teebaumöl wird mehrmals am Tag, drei bis vier Mal, mittels Wattestäbchens oder Wattebausches auf Ihren Nagel aufgetragen. Beim Teebaumöl bietet sich auch ein Fußbad zur Behandlung des Nagelpilzes an. Bei besonders anfälligen Menschen wird sogar empfohlen, mit dem Teebaumöl den gesamten Fuß einzureiben.

=> Mit Backpulver gegen Nagelpilz

Neben Essig und Teebaumöl gehört auch Backpulver zu den immer wieder gerne empfohlenen Hausmitteln. Dafür muss das Backpulver mit Wasser verrührt werden, so lange, bis es eine klebrige, dickflüssige Konsistenz erhält. Im Anschluss muss es direkt auf die entsprechend vom Nagelpilz befallenen Stellen aufgetragen werden. Auch hier gibt es noch keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, ob die Methode wirklich etwas bringt, Ärzte sehen in dieser Behandlungsmethode sogar gar keinen Nutzen. Allerdings versetzt in vielen Fällen ja auch der Glaube ganze Berge, daher lohnt sich ein Versuch bestimmt.

Fazit

Nagelpilz ist keine Frage von mangelnder Hygiene, sondern er kann jeden treffen. Das kann völlig natürliche Gründe, wie eine einfache Ansteckung im Schwimmbad haben, es kann aber auch mit einer Krankheit und somit mangelnden Abwehrkräften des Körpers zu tun haben. Auf jeden Fall sollten Sie tätig werden, bevor die Krankheit den Nagel vollständig zerstört hat oder auch auf die anderen Nägel überspringen kann. Es gibt viele Hausmittel, die Sie nutzen können, um dem lästigen Pilz den Kampf anzusagen, allerdings ist bei noch keinem eine positive Wirkung medizinisch nachgewiesen worden. Ein Versuch lohnt sich dennoch, da die Nebenwirkungen nur in wenigen Fällen vorhanden sind. Im Zweifel empfiehlt es sich aber immer wieder, einen Arzt aufzusuchen und sich professionell behandeln zu lassen.

Hämorrhoidensalbe

Alle Menschen haben Hämorrhoiden und sie sind bei dem After für den Feinverschluss zuständig und befinden sich ringförmig unter der Schleimhaut des Enddarms. Es kommt zu Beschwerden, wenn sie in die Tiefe gehen und größer werden. Es entsteht ein Hämorrhoidalleiden mit lästigen Symptomen. Viel zu lange leiden Betroffene häufig aus Schamgefühl an den Beschwerden, bevor sie sich für die Behandlung entschließen. Das Schamgefühl ist grundlos, denn Hämorrhoiden gehören in der modernen Welt zu den häufigsten Gesundheitsstörungen. Zu den Ursachen gehören Bewegungsmangel, unzureichende Flüssigkeitsaufnahme und ungesunde Ernährung. Für das Hämorrhoidalleiden können auch Schwangerschaft, der harte Stuhl mit einem häufigen Pressen bei dem Stuhlgang, Durchblutungsstörungen und Übergewicht verantwortlich sein. Haben sich die Hämorrhoiden dann vergrößert, dann kommt es zu einem Nässegefühl am After, zu Jucken und zu Brennen. Die Reinigung des Afters kann zudem durch einen schmierenden Stuhl erschwert werden. Zusätzlich treten auch Blutungen auf. Schmerzen kommen dann hinzu, wenn bereits Fisteln, Fissuren oder Abszesse entstanden sind. Mit Hilfe von Salben und Zäpfchen können die Symptome gelindert werden und der Verschlimmerung wird vorgebeugt. Grundsätzlich ist wichtig, dass eine Veränderung der Lebensführung erfolgt. Ein Arzt sollte frühzeitig konsultiert werden und mit der Behandlung wird begonnen. In einem späteren Stadium kann sonst nur die Operation noch helfen.

Eine Hämorrhoidensalbe bestellen

Wer eine Hämorrhoidensalbe kaufen möchte, der sollte beachten, dass diese nicht zu wässrig sein darf. Die Salbe würde sofort in die Unterwäsche einziehen und haftet nicht ausreichend an dem After. Auch zu fest darf die Salbe nicht sein, denn sonst kann sie nicht in die Haut einziehen, sie bröckelt ab und die Beschwerden werden ebenfalls nicht gelindert. Bezüglich der Inhaltsstoffe und Konsistenz müssen die Salben gegen Hämorrhoiden somit spezielle Eigenschaften vorweisen.

Sehr beliebt sind Salben mit Hamamelis, denn die Entzündung wird durch Hamamelis gehemmt. Die gereizte Haut wird beruhigt, die Wundheilung wird gefördert und damit werden Brennen und Juckreiz gelindert. Hamamelis ist enthalten bei der Hametum Hömorrhoidensalbe, bei der Faktu lind Salbe mit Hamamelis und auch bei der Haenal fact Hamamelis.

Ebenfalls beliebt sind Salben mit Lidocain, denn das Lidocain wirkt juckreizstillend und schmerzlindernd. Reagieren Patienten allergisch auf den Inhaltsstoff, dann darf die Salbe nicht angewendet werden. Verstärkt sich der Juckreiz nach der Anwendung, dann muss die Salbe abgesetzt werden. Die Behandlung sollte in der Schwangerschaft mit einem Arzt besprochen werden. Eine idocainhaltige Salbe ist Posterisan akut.

Weiterhin sehr beliebt sind Salben mit Tannin und Bismut, denn diese Inhaltsstoffe wirken entzündungshemmend und leicht gefäßverengend. Die Beschwerden können mit Hilfe der Salbe gelindert werden. Zusätzlich sind oft auch Stoffe enthalten, die fettend wirken und damit auch den Stuhlgang erleichtern. Zu den Salben mit den Wirkstoffen gehören die MASTU Salbe und die FULATIN NH Salbe.

Wie wird die Salbe gegen Hämorrhoiden angewendet?

Im Anschluss an jeden Stuhlgang wird der After gründlich und vorsichtig mit Wasser gesäubert und danach getrocknet. Ein zu starkes Reiben sollte vermieden werden, denn damit werden die Hämorrhoiden nur zusätzlich gereizt. Die Salbe wird nach der Reinigung mit einer entsprechend geformten Tubenspitze oder mit einem Applikator in den After eingebracht. Die Tube sollte dann auch bei dem Herausziehen noch weiterhin gedrückt werden. Auch um den After herum wird der gereizte Bereich vorsichtig eingecremt. Nach jeder Behandlung ist wichtig, dass die Tubenspitze und der Applikator gründlich gereinigt werden. Die Salben werden immer äußerlich aufgetragen und verwendet werden diese im Bereich des Afters. Liegen Applikatoren der Salbe bei, dann kann diese bei Bedarf auch direkt in den After eingeführt werden. In der Regel kann sich damit eine rasche Linderung des Schmerzes ergeben.

Was genau sind Hämorrhoiden?

Ganz allgemein lässt sich die Frage damit beantworten, dass es sich um einen Teil des Darms handelt. Sie befinden sich an dem Übergang von dem Mastdarm in den After. Der After wird gemeinsam mit dem Schließmuskel nach außen abgedichtet und damit wird verhindert, dass der Stuhl unkontrolliert den Darm verlässt. Für den Organismus sind die gesunden Hämorrhoiden somit sehr nützlich. Die Hämorrhoiden bestehen aus einem Gewebe, das sehr gut durchblutet ist und wie ein Schwellkörper funktioniert. Damit der Stuhl im Darm zurückgehalten wird, schwillt das Blutgefäßpolster an. Damit der Stuhl passieren kann, schwillt es ab. Nachdem die Nerven in dem Mastdarm dem Gehirn mitteilen, dass sich ausreichend Stuhl angesammelt hat, bemerken die Menschen, dass sie zur Toilette müssen. Der innere Schließmuskel erschlafft dann, aus den Gefäßpolstern fließt das Blut ab und so kann der Stuhl nach draußen gelangen.

Was sollte man über die Hämorrhoiden wissen?

Staut sich Blut in dem Gefäßpolster, dann verursachen die Hämorrhoiden Beschwerden, weil es nicht mehr ungestört abfließen kann. Die Menschen haben dann störende Hämorrhoiden, weil die Gefäßpolster dann aus dem After heraustreten, nässen, jucken, bluten und schmerzen. Bei dem Hämorrhoidenleiden unterscheiden die Ärzte in vier Stadien je nach dem Schweregrad. Immer andere Symptome treten bei den Stadien in den Vordergrund. Bei den vergrößerten Stadien sollte die Therapie immer an das Stadium angepasst werden. Zu Beginn der Hämorrhoidalleiden haben Betroffene in den meisten Fällen kaum Beschwerden. Wichtig ist deshalb, dass erste Symptome erkannt werden, damit gegen das weitere Fortschreiten der Erkrankung frühzeitig aktiv vorgebeugt werden kann. Die Diagnose Hämorrhoidalleiden ist für viele Menschen ein Schock. Generell gibt es viele Faktoren, welche die Entstehung von den vergrößerten Hämorrhoiden verursachen. In direktem Zusammenhang stehen meistens die Lebensgewohnheiten. Die dauerhafte Vergrößerung der Hämorrhoiden ist der Ausgangspunkt für ein Hämorrhoidalleiden. Es kommt dazu, wenn Hämorrhoiden mit Blut gefüllt sind und dieses nicht richtig zirkulieren kann. Dies bedeutet, dass sich das Blut in den Hämorrhoiden staut. Die Gefäßpolster sind dann krankhaft vergrößert und sie bereiten Beschwerden.

Die Zivilisationskrankheit

Mit den alltäglichen Lebensgewohnheiten hängen viele Faktoren zusammen, welche die Hämorrhoidenleiden auslösen oder sie zumindest begünstigen. Die hohe Zahl der Betroffenen wird damit von den Spezialisten erklärt. Eine entscheidende Rolle haben viel Stress, schlechte Ernährung oder auch falsche oder zu wenig Bewegung. Auch Gewohnheiten und Verhaltensweisen können sich negativ auswirken. Die vergrößerten Hämorrhoiden gelten aus diesem Grund als Zivilisationskrankheit.

Wodurch werden Hämorrhoiden gefördert?

  • Übergewicht
  • Regelmäßige Einnahme von Abführmitteln
  • Pressen bei dem Stuhlgang
  • Verstopfung
  • Bewegungsmangel
  • Überwiegend sitzende Tätigkeit
  • Geringe Aufnahme von Flüssigkeit
  • Ballaststoffarme Ernährung

Hämorrhoiden selbst behandeln

In der Apothekte gibt es jede Menge rezeptfreie Medikamente für Hämorrhoiden. Rezeptfrei bedeutet in diesem Fall, dass Salben ohne Rezept gekauft werden können. Mit einem Apotheker kann besprochen werden, ob eine rasch wirkende Salbe eine passende Möglichkeit darstellt. Es hängt natürlich immer auch von der Anwendung ab, wie gut die Präparate die individuellen Beschwerden lindern können. Ebenfalls spielen die jeweiligen Umstände und die persönlichen Vorlieben eine wichtige Rolle. Manche bevorzugen Einmaltuben, Haemotamps oder Zäpfchen und andere schätzen die Salbe. In jedem Fall ist wichtig, dass lästige Symptome wie Schmerzen, Brennen oder Juckreiz reduziert werden. Sehr beliebt ist FAKTU lind, denn sie eignet sich besonders bei leichten Schmerzen und leichtem Juckreiz. Befinden sich Hämorrhoiden im Anfangsstadium, dann kann das Hamamelisdestillat in der Salbe hilfreich sein. Auch HemoClin Gel ist sehr beliebt, wenn die Symptome kurzfristig behandelt werden. Überwiegend hilft das Gel bei Brennen, bei Schmerzen und ist für Frauen in der Schwangerschaft geeignet. Besonders angenehm ist, dass das Geld transparent und geruchlos ist. Für Leute mit empfindlicher Haut ist Hametum sehr gut geeignet. Hametum kommt in Frage bei Fissuren im Analbereich, bei leichten Verletzungen oder bei Hautentzündungen mit Juckreizt.

Mit Salbe Hämorrhoiden den Kampf ansagen

Jeder hat Hämorrhoiden, nachdem diese bei dem Darm zum zuverlässigen Schluss dienen. Die unnatürliche Vergrößerung dieser Hämorrhoiden kennen die Menschen als Krankheitsbild. Die Hämorrhoiden verursachen nur dann Schmerzen, wenn die Vergrößerung eintritt. Es gibt jedoch spezielle rezeptfreie Salben gegen die Hämorrhoiden. Wer sich Salben bestellen möchte, der findet eine große Auswahl an unterschiedlichen Salben vor. Wer sich die Salbe kaufen möchte, der sollte die Unterschiede beachten. Diese Unterschiede gibt es bei den Wirkstoffen, bei der Art der Anwendung und bei der Packungsgröße. In der Apotheke stehen die Salben rezeptfrei zur Verfügung, doch bei Blut im Stuhl oder bei unklaren Symptomen sollte besser ein Facharzt aufgesucht werden. Ein Arzt kann klären, ob es sich tatsächlich um Hämorrhoiden handelt.

Wann wird die Salbe angewendet?

Gegen akute Beschwerden hilft die Hämorrhoidensalbe, wenn diese durch Hämorrhoiden hervorgerufen werden. Zu den Beschwerden gehören beispielsweise Schmerzen unabhängig vom Stuhlgang, Schmerzen beim Stuhlgang, Brennen in der Afterregion, leichte Blutungen und ein lästiger Juckreiz. Gerade wenn durch die Hämorrhoiden ein anhaltender Juckreiz hervorgerufen wird, dann ist dies für die Betroffenen sehr störend und absolut unangenehm. Eine rezeptfreie Hämorrhoidensalbe kann an dieser Stelle oftmals zuverlässig helfen und damit können Patienten zum Teil sogar längere Zeit beschwerdefrei sein. Sogar weitere Symptome wie Schmerzen oder leichte Blutungen können dank der Salbe gelindert werden. Wer aber generell eine Salbe gegen Hämorrhoiden kaufen möchte, der sollte beachten, dass in Eigentherapie nur leichte Beschwerden gelindert werden können. Bei ungeklärten Blutungen und starken Schmerzen sollte man selbst keine Salbe kaufen, sondern einen Arzt aufsuchen. Ein Arzt entscheidet dann, ob die Hämorrhoiden operativ entfernt werden oder aber mit Salben behandelt werden. Generell werden verschiedene Salben in der Apotheke erhalten.

Die gängigen Salben sind:

  • Haenal akut
  • Mastu Salbe
  • Posterisan akut Salbe
  • Hametum Hämorrhoidensalbe mit Applikator
  • FAKTU lind Salbe mit Hamamelis

Bei der Haenal akut Salbe ist Quinisocai enthalten und dabei handelt es sich um ein leichtes lokales Betäubungsmittel. Dank dem Wirkstoff ist die Salbe in der Lage, dass Juckreiz, Brennen und Schmerzen deutlich gelindert werden. Die Salbe verspricht abgesehen von der Linderung der Schmerzen auch eine Besserung von Entzündung. Zuletzt bietet die Salbe auch für die gereizte Schleimhaut eine positive Wirkung.

Die Wundheilung wird mit der Mastu Salbe gefördert und durch Hämorrhoiden verursachtes Brenne, Juckreiz und Nässen kann gelindert werden. Die Mastu Salbe wird mit Applikator geliefert, damit auch weiter innen liegende Hämorrhoiden einfach behandelt werden können.

Bei der Posterisan akut Salbe werden Schmerzen, Entzündungen und Juckreiz bekämpft. Die Wirkung der Salbe hält lange Zeit vor. Die Schleimhaut kann der der Verwendung von Posterisan geschützt werden.

Die Hametum Hämorrhoidensalbe mit Applikator kann gezielt leichte Blutungen, Entzündungen und Juckreiz mit den Inhaltsstoffen bekämpfen. Es sind pflegende Wirkstoffe enthalten und diese tun der gereizten Schleimhaut gut. Innenliegende Hämorrhoiden können dankt dem beiliegenden Applikator bekämpft werden.

Bei der FAKTU lind Salbe ist Hamamelis als natürlicher Wirkstoff enthalten. Durch den Wirkstoff werden Symptome wie Brennen und Juckreiz vermindert und Hautreizungen werden gelindert. Die Salbe hat zusätzlich auch eine entzündungshemmende Wirkung, welche damit zu einer schnelleren Wundheilung beiträgt. Die Salbe verfügt ebenfalls über einen Applikator, damit Hämorrhoiden bekämpft werden, die innenliegend sind.

Die richtige Nutzung der Salbe

Mit der Hämorrhoidensalbe können besonders Beschwerden gelindert werden, die von Hämorrhoiden des 1. und 2. Grades ausgehen. Viele der Salben gibt es rezeptfrei in der Apotheke zu kaufen. Zu beachten ist, dass lediglich die Symptome wie Brennen, Schmerzen oder Jucken damit gemindert werden. Sind die Hämorrhoiden bereits vergrößert, dann können die Salben bei dem Hämorrhoidalgewebe keine Verkleinerung bewirken. Für die richtige Nutzung ist wichtig, dass der Analbereich immer nach dem Stuhlgang gereinigt wird. Geeignet sind natürlich Wasser oder auch die milde Waschlotion. Ohne zu reiben wird die Haut trocken getupft. Die Salbe wird danach in den Analkanal eingebracht. Wer sich rezeptfreie Salben bestellen möchte, der erhält oftmals einen Spezialaufsatz mit zu der Tube. Dieser Spezialaufsatz ist dafür geeignet, dass er in den Analkanal eingeführt wird. An der Spitze des Aufsatzes gibt es eine Öffnung oder aber an der Seite befinden sich einige Austrittsöffnungen. Zunächst ist immer wichtig, dass etwas Salbe aus der Tube auf dem Aufsatz verteilt wird. Diese Maßnahme ist sehr wichtig, damit der Aufsatz gut in den Analkanal geschoben werden kann. Die Spitze wird dann vollständig und vorsichtig in den After geschoben. Gibt es bei dem Applikator mehrere Öffnungen an der Seite, dann wird die Tube nur einmal kurz gedrückt und die Salbe wird durch Drehen verteilt. Besteht bei dem Applikator nur eine einzige Öffnung, dann wird die Salbe durch das gleichmäßige Drücken und Herausziehen der Tube in den Analkanal gebracht. Stets wird die Tube bei dem Herausziehen gedrückt gehalten, denn der Inhalt soll schließlich nicht wieder zurückgesaugt werden. Nach jeder Anwendung wird der Aufsatz der Tube dann gereinigt. Nicht selten befindet sich bei manchen Salben gegen Hämorrhoiden auch Analdehner mit dabei. Dieser Dehner ist spitz zulaufend, etwa 10 Zentimeter lang und kegelförmig. Ein verkrampfter Schließmuskel kann mit Hilfe von diesem Analdehner gedehnt werden. Zunächst wird auch der Analdehner immer mit Salbe bestrichen und dann wird dieser durch Drehen und Vor- und Zurückbewegungen vorsichtig in den After eingeführt. Innerhalb des Afters verbleibt der Dehner dann einige Minuten.

Wichtige Informationen zu der Hämorrhoidensalbe

Es gibt Millionen von Menschen, die einen Kampf gegen Hämorrhoiden führen. Eine gute Salbe kann eine große Hilfe bei den Hämorrhoiden darstellen. Die Salben kosten kein Vermögen und sie helfen bei Jucken, Brennen und Schmerzen. In jeder Apotheke kann man die Salben kaufen und sie lassen sich auch online bestellen. Die Auswahl an Salben ist groß und viele davon sind auch rezeptfrei. Wer eine Salbe rezeptfrei erwerben möchte, sollte beachten, dass es verschiedene Hersteller und auch verschiedene Inhaltsstoffe gibt. Viele Menschen möchte gerne eine natürliche Salbe kaufen und dies enthält dann kein Parfüm oder Ähnliches. Am besten wird darauf geachtet, dass nur natürliche Inhaltsstoffe vorhanden sind. Enthalten sollte die salbe ein Adstringent oder aber ein Anästhetikum. Wichtige Inhaltsstoffe sind beispielsweise Phenylephrin HCL, Hydrokortison, Hamameliswasser oder Vaseline.

Schütteres Haar

Was ist eigentlich Haarausfall?

Dass ab und an mal ein einzelnes Haar ausfällt, sich auf dem Kopfkissen oder im Waschbecken befindet: Dies ist völlig normal und stellt noch keinen Haarausfall dar. Jedes Haar hat grundsätzlich immer eine begrenzte Lebensdauer. Es hört nach einer bestimmten Zeit auf, zu wachsen und fällt dann aus. Anschließend wachsen neue Haare nach. Gehen jedoch täglich über ein hundert Haare verloren oder es entstehen haarlose Stellen auf dem Kopf, spricht man von Haarausfall.  Dabei ist die eigentliche Ursache für Haarausfall nicht bekannt. Es handelt sich um eine auf den jeweiligen Menschen bezogene Angelegenheit, wobei alleine in Deutschland etwa acht Millionen Menschen Haarausfall haben. Warum überhaupt Haarausfall besteht, kann nicht abschließend beantwortet werden.

Psychologischer Aspekt zum Haarausfall

Grundsätzlich spiegeln die Haare des Menschen sein Individuum wieder. Ist der Mensch gesund, sind es die Haare auch. Stellen sich jedoch Kopfhautprobleme ein, ist in der Regel auch der Mensch als sein ganzes „ich“ aus dem Gleichgewicht verraten. Die Haare stellen häufig einen Mittler dar, um Krankheitssignale nach außen hin deutlich zu machen. Da Haare den Gesundheitszustand des Menschen sowie seine Kraft darstellen, stellt der Verlust von Haaren auch einen Verlust von Kraft, Macht oder Einfluss des Individuums dar. Haarausfall kann auch durch Verlustangst verursacht werden. Hat der einzelne Mensch vielleicht Angst vor neuen oder unbekannten Herausforderungen? Verlust von Haaren führt zu noch mehr Angst, eben Angst vor dem was man noch verlieren kann oder vor dem, was noch geblieben ist.

Stress und Haarausfall

In Studien mit Mäusen konnte nachgewiesen werden, dass auch seelischer Stress Haarausfall verursachen kann. Ebenso kann auch eine psychische Erkrankung Ursache für den Haarausfall sein, weil manche Menschen den Zwang verspüren, sich bei seelischer oder körperlicher Anspannung, die Haare auszureißen. Dabei handelt es sich um die Trichotillomanie, wobei die Ursache hierfür meist in einer Störung der Impulskontrolle zu suchen ist. Frauen sind von dieser Krankheit häufiger betroffen, als Männer. Betroffene versuchen dann, die lichten Stellen des Kopfes entweder durch Haarteile oder Kopfbedeckungen zu verstecken. Weitere Ursachen können psychische Faktoren, wie Ängste oder seelische Verletzungen sein.

Diffuser Haarausfall

Menschen, die insgesamt über lichtes Haar verfügen und das Haar nicht nur an bestimmten Stellen verlieren, leiden an diffusem Haarausfall. Diffuser Haarausfall kann verschiedene Ursachen haben. Dazu gehören seelische Probleme, Gifte oder chemische Haarpflege beziehungsweise Haarfärbemittel. Diffuser Haarausfall kann auch durch Stoffwechselkrankheiten, wie Diabetes oder eine Schilddrüsenfehlfunktion verursacht werden. Wer unter diffusem Haarausfall leidet, wird sich fragen, welche Ursache hier zugrunde liegen könnte.  Ursachen für diffusen Haarausfall sind unter anderem eine Schilddrüsenüber- beziehungsweise -unterfunktion, Eisenmangel, Nährstoffmangel oder Krankheiten, Einnahme von Medikamenten mit Nebenwirkungen oder Vergiftungen. Weitere Ursachen können eine Schwangerschaft oder die Einnahme von Hormonen, wie der Anti-Baby-Pille, sein. Eine Chemotherapie, die häufig bei Krebserkrankungen angewendet wird, kann auch zu diffusem Haarausfall führen. Es fallen nicht nur die Kopfhaare, sondern auch Wimpern, die Augenbrauen oder Körperhaare aus. Sie wachsen allerdings normalerweise nach Beendigung der Chemotherapie wieder nach. Unterzieht sich ein Patient einer Strahlentherapie, können durch hohe Strahlendosen die Haarwurzeln sogar dauerhaft geschädigt werden, sodass das Haar nach Beendigung der Therapie nur noch spärlich nachwächst.

Mechanische Ursachen

Nachgewiesen ist, dass bestimmte Frisuren oder sogar Kopfbedeckungen die Haare stark strapazieren können. Menschen, die immer einen Pferdeschwanz tragen, werden feststellen, dass ihre Haare an Schläfen und am Scheitel lichter werden. Dies kann durch den ständigen Zug an den Haaren hervorgerufen werden. Ebenso kann ständiger dauerhafter Druck auf die Haare schädlich sein.

Hauterkrankungen

Ursache für einen diffusen Haarausfall können verschiedene Hautkrankheiten, wie eine Pilzinfektion, eine Infektion mit Bakterien oder Viren, Tumore, Schuppenflechten oder gar Ekzeme an der Kopfhaut sein.

Vernarbender Haarausfall

Entzündliche Erkrankungen sowie Schädigungen der Kopfhaut können eine Zerstörung der Haarwurzeln hervorrufen, was anschließend zu einer Vernarbung führt. Pilzinfektionen, Verletzungen durch Säuren oder Laugen oder Verbrennungen rufen Vernarbungen hervor, die zu dauerhaft haarlose Stellen führen.

Kreisrunder Haarausfall

Die Ursachen für kreisrunden Haarausfall, auch „Alopecia areata“ genannt, sind nicht bekannt. Im Allgemeinen wird jedoch angenommen, dass es sich dabei um eine Fehlreaktion des Immunsystems des Körpers handelt. Abwehrzellen des Körpers richten sich nicht gegen Viren oder Bakterien, sondern gegen die eigenen Haare, was zu schmerzhaften Entzündungen führt. Neue Haare wachsen nicht mehr richtig nach und fallen nach und nach aus.

Erblich bedingter Haarausfall

In vielen Familien kommt die Alopecia areata häufig vor. Gegenwärtig wird intensiv erforscht, ob Haarausfall erblich veranlagt ist.  Nachgewiesen ist jedoch, dass bei Menschen, die mit ihrer natürlichen Umgebung im Einklang stehen, in der Regel kein Haarausfall erfolgt. Verlassen Menschen jedoch ihr gewohntes Umfeld, lichtet sich allmählich das Haar und es entwickelt sich eine Glatze. Wären die Menschen in ihrer bisherigen Umgebung geblieben, wäre möglicherweise das Haar erhalten geblieben. Es lässt sich als ein direkter Zusammenhang zwischen moderner Lebensweise und Haarausfall vieler Menschen feststellen. Die Behauptung, dass Haarausfall erblich sei, ist somit unrichtig. „Ererbt“ werden nur Lebensgewohnheiten der Eltern, die dann auch entsprechend bei den Kindern in Erscheinung treten.

Was kann man selbst gegen Haarausfall unternehmen?

Für viele Menschen stehen gesunde Haare für Wohlbefinden, Gesundheit und persönliche Attraktivität. Es wird daher alles unternommen, um die eigenen natürlichen Haare zu erhalten. So erfolgt der Einsatz von Koffein-Shampoos, Extrakten aus Kletterwurzel und Sägemalmen, Präparaten aus Thymus oder sogar Nahrungsergänzungsmitteln.  Eine große Zahl unterschiedlicher Mittel verspricht, Haare zu erhalten, indem diese die Kopfhaut und deren Durchblutung stimulieren. Durch einen entsprechenden Haarschnitt können Menschen, die unter Haarausfall leiden, dünnere Haarpartien und kahle Stellen verdecken. Denkbar ist auch ein Haarersatz, wie etwa eine Perücke oder Toupet. Beide gibt es heute in allen Formen und Farben. Ebenso lassen sie sich sogar dauerhaft befestigen.

Für einen gesunden Aufbau von Haut und Haaren eignet sich Vitamin A (Retinol), das für einen gesunden Haarwuchs sorgt. Retinol befindet sich in Karotten, Aprikosen, Paprika und vielen Milchprodukten. Die Stärkung von Haut und Haaren kann auch durch B-Vitamine erfolgen. Dazu gehören Vitamin B 3, Vitamin B 5, sowie Vitamin B 6. B-Vitamine beugen zusätzlich Entzündungen vor und tragen zu einer gesunden Kopfhaut bei. Sie befinden sich in Fleischprodukten, sowie Eigelb, Nüssen, Hülsenfrüchten und Weizenkeimen.

Vitamin C hingegen gewährleistet, dass Eisen an rote Blutkörperchen gebunden und im Körper weiter transportiert wird. Durch Vitamin C (Ascorbinsäure) kann Eisen bis zu den Haarwurzeln gelangen, wodurch die Zellen im Haarschaft gestärkt werden. Vitamin C befindet sich hauptsächlich in Zitrusfrüchten und Gemüse. Vitamin H enthält Biothin, wodurch die Haut geschmeidig bleibt und das Haar stark und glänzend wirkt. Ebenso wird Entzündungen vorgebeugt. Vitamin H befindet sich in Milch, Fleisch, Vollkornprodukten und Nüssen.

Haare bestehen aus der Substanz Kreatin, die sich zum einem großen Teil aus Eiweiß aufbaut. Eiweiß bildet die Grundlage von Zellen, was wiederum ein hervorragender Baustein für die Substanz von Haaren ist. Grundsätzlich wird zwischen pflanzlichem und tierischem Eiweiß unterschieden. Pflanzliches Eiweiß befindet sich in Soja, Getreide und Kartoffeln, während tierisches Eiweiß in Fleisch, Käse oder Eiern zu finden ist.

Eisen ist als Spurenelement für das Wachstum der Körperzellen und damit auch der Haarwurzeln, verantwortlich. Es ist Teil des Blutfarbstoffs Hämoglobin und ermöglicht den Transport von Sauerstoff im Blut. Mangel an Eisen kann daher zu Haarausfall führen. Eisen ist hauptsächlich in Fleisch zu finden, sodass zum Beispiel Vegetarier dem Risiko eines Eisenmangels ausgesetzt sind. Ebenso ist Kupfer ein wichtiges Spurenelement zur Regulierung des Stoffwechsels im Körper. Kupfer dient somit auch dem Wachstum von Haarzellen und fördert die Haarstruktur. Dementsprechend kann Mangel an Kupfer zu dünnem Haar führen. Dieses Spurenelement findet sich in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Nüssen und Obst.

Nicht zuletzt dient ein weiteres Element, nämlich Zink, der Förderung des Haarwuchses. Durch Zink werden viele Enzyme aktiviert, wovon auch Haut, Haare und die Fingernägel profitieren. Das Spurenelement fördert das Wachstum von Haaren, wobei sich neue Haarzellen schneller bilden. Ebenso schützt dieses Element Haarwurzeln vor Entzündungen und fördert eine gesunde Kopfhaut. Zink ist in Fleisch, Eiern, Käse und Austern enthalten.